Kavara ist eine bildhübsche Berger des Pyrénées-Hündin. Sie irrte in Casas Ibáñez umher und wurde von Tierschützern ins Tierheim gebracht. Dort hat sie sofort Freundschaft mit der Tierpflegerin und Artgenossen geschlossen. Sie liebt Kinder über alles, allerdings sollten sie standfest sein, da Kavara vor Freude auch gerne mal hochspringt. Kavara ist im Dezember 2008 geboren, ca. 55 cm groß, sehr verspielt, stubenrein, aktiv und läuft gut an der Leine. Die hübsche Hündin hat Temperament, ist lebenslustig und fordert ihre Streicheleinheiten von uns Zweibeinern. Die Fellnase ist geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert. Kavara sucht jetzt ein Zuhause in dem sie Familienmitglied sein darf, gefordert wird und eine Aufgabe bekommt. Sie wird bei ihrem Pflegevater versorgt und kann dort gern besucht werden. Wenn Sie Fragen haben, einfach schreiben, wir freuen uns.
Kavara hat ein Traumzuhause gefunden und durfte gestern in den Norden ziehen. Wir danken ihrer Familie und freuen uns sehr für die Maus!
Charaktereigenschaften: Der Berger des Pyrénées hat vielfältige Charakteristika, mit denen man sich genauenstens vertraut machen sollte, ehe man sich für einen solchen Wirbelwind entscheidet:
* der Berger des Pyrénées weist ein hohes Maß an Intelligenz auf; * er hat viel Energie, Mut und Eigensinn; * er ist sehr anhänglich und möchte am liebsten immer mit dabei sein; * Fremden gegenüber ist er eher abwartend, misstrauisch; * er braucht viel Bewegung und der Berger des Pyrénées braucht herausfordernde und ihn beschäftigende Aufgaben; * er ist absolut auf seine Familie geprägt und liebt sie "heiß und innig"; * der Berger ist auf keinen Fall ein Zwingerhund.
Kurzum, man sollte Zeit haben und sich einiges einfallen lassen, wie man der Intelligenz und dem Arbeitseifer des Pyrenäenschäferhundes gerecht werden kann (z. B. Obedience, Agility, Hüten, Clickern, Kunststücke etc.). Ferner ist eine konsequente Erziehung absolut notwendig - erlauben Sie Ihrem Vierbeiner einmal etwas, was er nicht soll, dann ist es für ihn quasi eine Generalerlaubnis! Konsequenz bedeutet hier eine konsequente und liebevolle Erziehung. Eine autoritäre Erziehung - womöglich mit Handgreiflichkeiten gegenüber dem Tier - verunsichert den Hund. Unsichere Hunde zeigen unerwünschte Verhaltensweisen wie z.B. Kläffen, Wadenzwicken etc. Am besten erfolgt die Erziehung des Vierbeiners über die Stimme, die Körpersprache des Menschen und natürlich, wie sollte es anders sein, über den "Magen" des Hundes - Leckerlis bewirken manchmal wahre Wunder.
Die Fellpflege ist, im Vergleich mit anderen langhaarigen Rassen, eher unkompliziert. Der Berger bedarf keines täglichen Bürstens, es reicht, sich einmal in der Woche der Fellpflege zu widmen. Bei Bergers, die neben dem Ziegenhaar auch ein hohes Maß an Wollhaar aufweisen, sollte auf allzu häufiges Bürsten verzichtet werden, damit sich die Cadenetten, ein typisches Merkmal der Rasse, ausbilden können. Cadenetten sind verfilzte Haarsträhnen, die den Rasterlocken des Menschen ähneln. Ferner müssen die Krallen des Hundes regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls geschnitten werden. Entweder kann man dies selbst mit einer Krallenzange tun, oder aber man konsultiert seinen Tierarzt. Zur regelmäßigen Pflege gehört auch die Kontrolle des Felles, der Ohren und der Augen.
|
 |

|