Vereinsgründung!

(unbekannt)

Hundepfoten mit Herz (das "e.V." erhält der Verein erst nach Eintragung)!!!
Zur Neugründung eines Tierschutzvereins werden wir Sie demnächst informieren.
Für die Gründung und Umsetzung unseres Ziels suchen wir aktive Tierfreunde!

Vereinsneugründung!

Mitglieder des ehemaligen Vereins TSV-Tieroase-Marburg-Giessen e. V. möchten wieder einen Tierschutzverein gründen und mit Hilfe zur Selbsthilfe der Tierquälerei begegnen!

Helfen Sie uns zu helfen!
Auf dem spanischen Festland gibt es ein Problem: Es leben dort zu viele Hunde. Schreckliche Bedingungen in den Perreras (Tötungsstationen) und den Refugios (Tierheimen) sind die Folgen. Dagegen wollen wir wieder aktiv vorgehen. Wir sprachen mit der ehemaligen Vorsitzenden des TSV-Tieroase-Marburg-Giessen e. V. (die uns weiterhin unterstützt und zur Seite steht) über die Vereinsgründung zwischen Beruf, Familie, Ehrenamt und Tierliebe.

Tierschutz ist für uns eine Herzensangelegenheit. Unseren neuen Verein wollen wir im Dezember gründen. Es steckt noch eine längere Entwichklungsgeschichte dahinter, wie unser Engagement entstanden ist.

Wir, einige von uns, haben uns vor über fünf Jahren bei der Tierschutzarbeit kennengelernt. Über die Jahre haben wir uns dann gemeinsam an kleinen Projekten beteiligt wie... Hunde aus den Tötungsstationen frei gekauft, ein Partnertierheim in Spanien unterstützt, bei Transporten geholfen, Öffentlichkeitsarbeit geleistet, Kastrationen unterstützt sowie Sachspenden für unsere Partner in ganz Spanien gesammelt.
Schon immer hatten wir den Gedanken, irgendwann unseren Verein zu vergrößern. Das wollen wir jetzt verwirklichen und dafür suchen wir aktive ehrenamtliche Helfer, Sponsoren, eine Stiftung die uns unterstützt, Fahrer für die Hunde, eine Webmaster, Pflegestellen mit Herz und Verstand, einen Vorstand bestehend aus 2 Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftführer und Beisitzer und viele aktive Helfer für die unterschiedlichsten Aufgaben.

Es ist der passende Zeitpunkt, da seit Mitte des Jahres Tierheime wieder zu Tötungsstationen umfunktioniert werden. Das ist ein herber Rückschlag. Doch viele der Tierschützer wollten weiter machen, um die Gemeinde wieder umzustimmen. Zusammen mit diesen langjährigen Tierschutzhelfern haben wir beschlossen, wieder einen Verein zu gründen. Erstmal werden wir einige Zeit zusammenarbeiten, da wir alle miteinander gut harmonieren müßen, danach werden wir den Verein eintragen lassen.

Was wollen wir anders machen als die bestehenden Vereine?
Natürlich gibt es schon viele Vereine. Aber wir wollen, die Problematik nicht verschieben, indem wir alle Hunde nach Deutschland holen, was wir auch nie getan haben. Wir wollen weiterhin, dass sich vor Ort etwas verändert. Durch Kastrationen soll die Überzahl an Hunden reduziert werden. Wir sind soweit, dass wir beginnen, die ersten Projekte zu planen, wobei alles von der Spendenbereitschaft (natürlich auch Sachspenden jeder Art) unserer Mitmenschen steht und fällt.

Unsere Aufmerksamkeit liegt dabei vor allem in Zentralspanien, ebenso Nahe der Costa Blanca. Das ist eine Herzensangelegenheit, weil wir uns dort seit vielen Jahren engagieren (teilweise seit 15 Jahren), die Situation kennen und die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt haben und kennen. Dadurch ist eine Basis vorhanden. Doch wir wollen uns nicht vollständig auf das Festland Spaniens festlegen. Es gibt bereits Gespräche in weiteren Orten.

Reisen haben wir immer aus eigener Tasche gezahlt, was unser privates Budget ziemlich überschritten hat, wofür wir dringend Sponsoren brauchen, um die vielen Aufgaben vor Ort unterstützen zu können.

Wir haben derzeit noch keine Mitglieder, es fehlen noch ehrenamtliche Helfer für unseren neuen Verein (der nach einiger Zeit als Team ebenfalls eingetragen und gemeinnützig werden soll), die unsere Arbeit unterstützen. Wir hoffen, dass wir genügend helfende Hände finden, somit auch Mitglieder, Vorstandsmitglieder bis zur Eintragung, durch Werbung in ganz Deutschland. Wir organisieren unsere Arbeit derzeit über E-Mails, Telefonate und Treffen, um die großen Entfernungen zwischen uns kostengünstig zu halten. Das geschieht zur Zeit aber noch sehr reduziert.

Wir fahren für unsere Tierschutzarbeit regelmäßig nach Spanien und schauen uns an, wo die Probleme auf dem spanischen Festland am größten sind. Wir suchen die Gespräche mit Tierheimen, Perreras, Veterinären, Schulen, Medien usw. und nutzen diese um wieder vor Ort etwas bewirken zu können.
Einige von uns sprechen zwar Spanisch, aber nur wenig, auch mit Händen und Füßen. Darum haben wir immer jemanden dabei, der fließend Spanisch spricht oder sogar englische/deutschprachige Hilfe vor Ort.

Hunde haben eine Frist von 21 Tagen in den Perreras, die Stationen sind unterschiedlich groß, teilweise bis zu 200 Hunden und mehr. Es gibt auch sehr viele "kleine" Perreras mit "nur" ca. 50 Hunden. Die Hunde bekommen Futter und Wasser. Sie sind in den kleinen, engen Zwingeranlagen untergebracht. Im Süden sieht es noch schlimmer aus. Für einen Tierarzt wird von den Gemeinden nicht viel Geld ausgegeben. Es herrscht die Mentalität, dass bei einem verletzten Tier, das sowieso eingeschläfert wird, keine Behandlung notwendig ist. Das Fatale daran ist, dass diese 21 Tage abgesessen werden müssen. Also auch ein schwerkranker Hund wird nicht vorher erlöst. Im Süden sind die Zwinger vielleicht zwei, drei Quadratmeter groß. Wenn die Station voll ist, sitzen sie dort mit fünf, sechs Hunden drin. Normalerweise tun wir es uns auch nicht an dort reinzugehen, weil wir genau wissen, dass wir keinem Hund so einfach helfen können. Es sind die schlimmsten Erlebnisse wenn man sieht, wie in einer Tötungsstation eine Hündin ihre Welpen bekommt oder tote Welpen zwischen den anderen Hunden liegen, nicht herausgeholt wurden. Sie liegen dort mehr als ein, zwei Tage. Da kann man eigentlich nur noch von "unfassbar" sprechen.
Hilfe zur Selbsthilfe ist hier dringend nötig!
Das Problem ist, dass jede Woche etliche neue Hunde in den Stationen eintreffen, aber nur wenige vermittelt werden. Deswegen ist die Tötung der Hunde eingeführt worden. Im Idealfall würden die Tierärzte Kastrationen durchführen um die Flut der Hunde zu stoppen. Die Situation vor Ort muss sich ändern.

Das eine Problem dabei ist das fehlende Verständnis der Bevölkerung. Hunde sind in Spanien reine Nutztiere. Wenn die Hunde keinen Nutzen mehr als Wach- oder Jagdhunde haben, dann haben sie ausgedient, landen in den Perreras und der nächste Hund wird angeschafft. Das nächste Problem sind die Kosten. Denn die Bereitschaft zur Kastration wäre da, nur das Geld nicht. Wir würden da gerne einspringen und als Verein einen Teil der Kosten übernehmen.
Wir sind ein erfahrenes Team, dass seinen Schwerpunkt auf die Aufklärungsarbeit in die Öffentlichkeitsarbeit setzt. Die Kinder sollen lernen, dass Hunde auch Haustiere sein können. Wir wollen nun schauen, wie wir miteinander kooperieren können.

Jetzt hört sich das alles sehr zeitaufwändig an. Jeder von uns verbringt sicherlich etliche Stunden damit, zu organisieren und zu planen. Zusätzlich zu Familie, Beruf und Privatleben. Wir wissen, dass wie viel Arbeit und Zeit mit einem Verein verbunden ist.
Die Resonanz auf unsere kürzliche Vereinsauflösung gibt uns den nötigen Auftrieb um diese Aufgaben zu bewältigen. Unsere Entwicklung war sehr erfolgreich, deshalb wollen wir sie auch nutzen und haben somit nicht gesagt, wir treffen uns in einem Jahr wieder um unsere Aufgaben wieder aufzunehmen.

Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, Fördermitglieder, aktive ehrenamtliche Helfer, das Interesse anderer Tierschützer, Vereine, Spenden und Sponsoren!
Ebenso hoffen wir, mit unserem neuen Flohmarkt, an einem festen Standort, Einnahmen für unsere Projekte nutzen zu können.

Vorab bitte möglichst per Mail: info@tieroase.x-axis.net an uns schreiben, da wir noch keinen Telefondienst haben und sehr viel Zeit für die Organisation und den Aufbau brauchen. Wenn SIE uns helfen möchten, aktiv wie auch in jeder Form, einfach eine Mail schreiben.

Wir suchen noch ehrenamtliche Helfer für alle Bereiche. Z. B.:
Kassenwart/in, Schriftführer/in, 2 Vorsitzende, 2 Kassenprüfer, Pflegestellenbetreuung, Telefondienst, Webmaster, Fahrer für Abholung der Hunde sowie Vor- und Nachkontrollen, Anzeigenschaltung, Flohmark, Sommerfestorganisation, Spenden in jeder Form für unsere Vierbeiner und natürlich Pflegestellen.

Wo auch immer Sie helfen möchten/können, bitte einfach mailen, Wir freuen uns über JEDE Hilfe.
Danke für jede Hilfe in jeder Form, ob Vorstandsarbeit, Pflegestelle oder was auch immer Ihre Zeit zulässt!
Wir freuen uns ebenso über Hilfe bei der Gestaltung unseres Flohmarktes sowie evtl. nicht mehr benötigte "Wühlkörbe", Kleiderständer/Bügel, jede Art von Bekleidung (bitte keine defekten Teile), Decken, Bücher, Hundebearf jeder Art, Elektrogeräte, Lampen, Möbel und alles was in einem Haushalt nicht mehr benötigt wird.

Vorab herzlichen Dank!
Ihr Team von Hundepfoten mit Herz


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