Von: LANDESTIERSCHUTZVERBAND HESSEN e.V. Datum: 30.01.2012 13:32:30 An: Tierschutz in Hessen Betreff: Solidarität - Demo und Kundgebung am 11.Februar 2012 ab 13 Uhr
Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde,
im Vorfeld der Fußball-EM 2012 wurden und werden in der Ukraine zigtausende Straßentiere auf bestialische Art und Weise getötet.
Zwar dementieren die Verantwortlichen eine Fortsetzung der Tötungen und versprechen strenge Kontrollen, um die Tiere zu schützen -angeblich wurden sogar mehrere Privatpersonen wegen Tierquälerei verhaftet - doch dass die Tötungen wirklich eingestellt wurden, ist nur schwer zu glauben und scheint durch aktuelle Berichte widerlegt.
Um auf diese grausamen Geschehnisse aufmerksam zu machen, finden am 11.Februar 2012 erneut bundesweit Demonstrationen bzw. Mahnwachen statt.
Hier in Hessen u.a. in Frankfurt, Fulda und Kassel.
Der Landestierschutzverband Hessen ruft seine Mitgliedervereine dazu auf, aus SOLIDARITÄT am 11.02.2012 ab mittags ihre Tierheime für Besucher zu schließen und diese Aktionen ebenfalls zu begleiten und zu unterstützen.
In den nächsten Tagen erhalten sie ein Paket mit Informationsmaterial, wie Plakate zur Information der Besucher Ihres Tierheims und Handzettel mit Details zur Demo und der anschließenden Kundgebung. [siehe Anhang]
Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen, denn es geht um aktuelles Tierleid und gemeinsame Ziele!
Herzliche Grüße Ralf Kurtze für den Vorstand LTVH LANDESTIERSCHUTZVERBAND HESSEN e.V. Geschäftsstelle: Ruhrstr. 17 A - 63452 Hanau Telefon 06181 668 3737 - Fax 06181 668 3736 www.ltvh.de
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Massentötungen von Straßenhunden für die Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine
Blutigste EM in der Geschichte der UEFA!
Im Rahmen der Vorbereitungen auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine massenhaft freilebende Hunde auf unvorstellbar grausame Weise getötet. Die Tiere werden erschossen, erschlagen, vergiftet, lebendig begraben oder lebendig in mobile Krematorien geworfen, wo sie bei vollem Bewusstsein verbrennen.
Tierschützer und Tierfreunde in ganz Europa sind über diese Vorgehensweise entsetzt und protestieren seit Wochen zu Zehntausenden mit zahlreichen Petitionen und Briefen gegen diese barbarischen „Säuberungsaktionen“.
TASSO hat sich deshalb an den Präsidenten der UEFA, Michel Platini, gewandt und ihn aufgefordert, sich zu seiner ethischen Verantwortung zu bekennen und sich für ein umgehendes Ende dieser qualvollen Massentötungen einzusetzen. Darüber hinaus hat TASSO die UEFA aufgefordert ausreichende finanzielle Mittel für die Kastration der Straßentiere zur Verfügung zu stellen. Denn nur durch flächendeckende Kastrationsaktionen ist das Problem der ungewollten Vermehrung der Streunerhunde nachhaltig zu lösen. Eine Antwort des Präsidenten der UEFA liegt TASSO bislang nicht vor.
Massentötungen sollen gestoppt werden – Täuschungsmanöver der Ukraine?
Mitte November hat sich die ukrainische Regierung den weltweiten Protesten von Tierschützern gebeugt. Zahlreiche Medien berichteten, dass die Kommunen angewiesen wurden, das weitere Töten der Straßenhunde einzustellen. Außerdem hat die Regierung in Kiew den Bau von Tierheimen, Maßnahmen gegen die unkontrollierte Vermehrung der Hunde und härtere Strafen bei Tierquälereien angekündigt.
TASSO hat diesen Schritt des Einlenkens begrüßt, gleichzeitig jedoch vor zu großer Euphorie gewarnt und Skepsis und Misstrauen gegenüber diesen Ankündigungen bekundet.
Eine Woche nach der Bekanntmachung der ukrainischen Regierung berichten verschiedene Tierschutzorganisationen nun, dass noch keine nennenswerten Rückgänge der Hundetötungen bemerkbar sind und vermuten, dass die Ankündigung der Regierung eher zur Beruhigung der internationalen Öffentlichkeit als dem wirklichen Schutz der Hunde dient.
Angesichts der derzeitigen widersprüchlichen Meldungen und solange keine fundierten Beweise dafür vorliegen, dass die brutalen Hundetötungen wirklich gestoppt wurden und sich die ukrainische Regierung für tierschutzgerechte nachhaltige Lösungen der Straßenhund-Problematik einsetzt, bitten wir alle Tierfreundinnen und Tierfreunde, ihren Protest konsequent fortzuführen! (Foto: fotolia Robert Kneschke)
Textbaustein Protestbrief Ihren Protest können Sie an diese Adressen richten TASSO-Protestbrief an die UEFA TASSO-Newsletter zum Thema
Quelle: http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Ukraine
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